„Aufrecht“ Kunst / Handwerk aus Burkina Faso

Bei der Vernissage der Ausstellung „Aufrecht“ des Kunstvereins Rheinstetten konnten sich die Besucher:innen mit der Kunst bzw. mit dem Kunsthandwerk aus Burkina Faso vertraut machen. Der Titel der Ausstellung wurde der Übersetzung von Burkina Faso – Land der aufrechten Menschen – entnommen. Zu sehen sind die im Laufe der Jahre von Reisen mitgebrachten Exponate, die der Förderkreis zur Verfügung stellt. Die Vorsitzende des Kunstvereins Andrea Bengert freute sich, viele Interessierte begrüßen zu dürfen. Gebannt lauschten die Zuhörer:innen den Ausführungen unserer Vorsitzenden Rosemarie Peregovits, die eine äußerst informative Rede hielt. Darin betonte sie besonders, dass die Gegenstände, die wir als Kunst betrachten, für einen Burkinabè immer einen spirituellen Wert haben. Anhand von Bildern machte sie deutlich, dass die 60 verschiedenen Ethnien einen jeweils ganz unterschiedlichen Zugang zur „Kunst“ haben, wodurch eine große Vielfalt entsteht. Die Ausstellung kann noch bis zum 21.11.2021 in der Galerie des Kunstvereins Rappenwörthstraße 30 in Mörsch besucht werden. Impressionen von der Ausstellung

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Dank an die Fußballer der Freien Turnerschaft

Welch eine Freude beim Förderkreis: Wir durften dieser Tage eine Spende in Höhe von 500 Euro von der Fußballmannschaft der Freien Turnerschaft Forchheim entgegennehmen. Die Fußballer hatten während der coronabedingten Spielpause einen Sponsorenlauf veranstaltet, bei dem ein Betrag von 1000 Euro erlaufen worden war, der je zur Hälfte an das Gabenlädchen und an den Förderkreis Burkina Faso gespendet wurde. „Eine Finanzspritze ist natürlich immer willkommen“, freute sich unsere Vorsitzende Rosemarie Peregovits bei der Übergabe. Die Spende werde für die weitere Ausstattung der Elektriker-Werkstatt im beruflichen Ausbildungszentrum verwendet. Im nun anlaufenden zweiten Ausbildungsjahr werden die angehenden Elektriker auch in Solartechnik ausgebildet. Ein besonderes Dankeschön auch im Namen unseres Partnerkomitees in Saponé Marché geht an alle Sponsoren, die an dieser Aktion teilgenommen haben.

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Nachts ums Museum

Bei afrikanischen Temperaturen fand in Neuburgweier das Fest „Nachts ums Museum“ statt, an dem unser Förderkreis erstmalig teilnahm und dabei an seinem Stand burkinische Handwerkskunst anbot. An diesem wunderschönen Abend genossen die Menschen nach der langen Zeit der Kontaktbeschränkungen durch die Pandemie die vielen Begegnungen und das Bummeln entlang des Kunstmarktes. Auch unser Förderkreis freute sich über den regen Zuspruch an seinem Stand und konnte bei interessanten Gesprächen über seine Arbeit informieren.  Dabei konnten wir auch auf unser neues Hühnerzucht-Projekt für Frauen hinweisen und um Spenden für die Anschaffung von Hühnern bitten. Es war für alle Beteiligten ein sehr schöner Abend. Wir bedanken uns ganz herzlich für jegliche Unterstützung!

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WSG schwitzt für Afrika

Sport-Challenge erbringt über 2.500 € für Frauen in Saponé Marché Um die Schüler/innen auch während des Homeschoolings fit zu halten, hatten sich die Sportlehrer/innen am Walahfrid-Strabo-Gymnasium in Mörsch etwas Besonderes ausgedacht: eine Sport-Challenge. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich Sponsoren suchen, die ihre sportlichen Leistungen (Laufen, Liegestützen, Sit-ups, etc.) finanziell entlohnen. Anhand einer Tabelle konnten sie mit ihren Sponsoren vereinbaren, für welche Leistung wie viel Geld gespendet würde und wie viel die Sponsoren maximal zu bezahlen bereit wären. Auf diese Art und Weise kamen 2.503,30 € zusammen. Im Beisein der Schüler/innen, die am meisten geleistet hatten, der verantwortlichen Lehrer/in und des Direktors des WSG wurde diese Spende nun dem Förderkreis Burkina Faso e.V. Rheinstetten übergeben. Dieses Geld soll dazu beitragen, ein Hühner-Projekt für Frauen in der Partnergemeinde zu finanzieren. Zehn von der Frauenkooperative ausgewählte Frauen sollen dabei in Hühnerzucht ausgebildet werden. Danach sollen sie selbst einen Hühnerstall bauen und bekommen das dazu notwendige Material, jeweils zehn Hühner, einen Hahn, Futter, Impfung etc. finanziert. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf etwa 400 € pro Teilnehmerin. Die Eier und das Hühnerfleisch sollen zum einen die Ernährungslage der eigenen Familie verbessern, zum anderen aber durch deren Verkauf ein kleines Einkommen erwirtschaften. Die Vorsitzende des Förderkreises Rosemarie Peregovits bedankte sich ganz herzlich bei der Schule und vor allem bei den sportlichen Schülern und Schülerinnen, die mit ihrer Teilnahme an der Sport-Challenge Familien in Saponé bessere Zukunftsperspektiven eröffnen. Als kleines Dankeschön überreichte Rosemarie Peregovits der Sportlehrerin Vivien Fischer eine burkinische Figur.

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Spenden für Fahrräder

Leider musste coronabedingt die Rad-Börse in diesem Jahr ausfallen. Von dem Erlös der Veranstaltung werden immer Fahrräder für Schulkinder gekauft. Vor allem Schüler/innen, die auf das weiterführende Collège gehen und einen sehr weiten Schulweg haben, profitieren von dieser Aktion. Nun freuen wir uns riesig, dass so viele Menschen in Rheinstetten sich dieses Problems angenommen und Geld für Räder gespendet haben. Wir sind geradezu überwältigt! So kann unser Partnerkomitee auch in diesem Jahr für 30 Schüler/innen ganz einfache Fahrräder in Burkina Faso kaufen. Im Namen dieser Kinder bedankt sich der Förderkreis ganz herzlich bei allen Spendern!!!

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Auszeichnung für Alphabetisierungskurse

Mit großer Freude durften sowohl die Organisatorinnen der Alphabetisierungskurse, Yolande Sanne Nana und Salamatou Nikiéma, als auch der Ausbilder einen Preis entgegennehmen, der die Anerkennung ihrer Arbeit durch den Staat Burkina Faso ausdrückt. Das Glückwunschschreiben und Geschenke wurden bei einer offiziellen Feier im Beisein eines Ministers und zweier hoher Beamtinnen verliehen. Herausragend ist, dass jeweils alle Teilnehmerinnen der drei Alphabetisierungskurse die staatliche Prüfung bestanden haben. Uns zeigt das, dass die Frauen, die einen Mikrokredit erhalten möchten, wirklich gewillt sind zu lernen und sich die große Mühe machen, neben ihren täglichen Aufgaben 400 Unterrichtsstunden innerhalb von 80 Tagen zu absolvieren. Die Würdigung bestätigt auch unserem Förderkreis und damit unseren Spendern, dass wir hier an der richtigen Stelle helfen. Wir freuen uns, mit Yolande Sanne Nana und Salamatou Nikiéma zwei tatkräftige Organisatorinnen gefunden zu haben, die Frauen in Saponé Marché so großartig darin unterstützen, mehr Selbstständigkeit zu erlangen. Wir gratulieren von dieser Stelle aus ganz herzlich zu diesem Preis!

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Fördergelder von SEZ

Große Freude kam bei unserem Förderkreis auf, als wir erfuhren, dass die Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) unseren Antrag auf Förderung des Projektes „Wasser, Seife und mehr zur Bekämpfung von Covid 19 in Saponé Marché“ in Höhe von 8.308 € bewilligt hat. So kann die Krankenstation mit Handwaschstationen, Seife, Desinfektionsmitteln, Sterilisatoren, Fieberthermometern und Basismedikamenten ausgestattet werden. Alle Schulen bekommen weitere Unterstützung für ihre Hygienemaßnahmen. Und ca. 400 Familien können sich über Seife freuen – ein für sie sonst unerschwingliches Gut.

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Saatgutverteilung

Nachdem wir im Juli die Nachricht von den Partnern in Saponé bekamen, dass die Bevölkerung durch die Pandemie extrem unter Hunger leidet und deshalb das Saatgut verzehrt, hat der Förderkreis wieder aktiv um Spenden geworben. Zu unserer großen Freude wurden wir wieder durch viele Spender unterstützt, so dass wir einen weiteren Betrag zur Hungerhilfe in Saponé leisten konnten. Anfang August konnten unsere Partner vor Ort den besonders bedürftigen Familien wenigstens eine kleine Menge Saatgut zur Verfügung stellen. Dies geschah gerade noch rechtzeitig, denn die Regenzeit hatte schon begonnen. Einmal mehr sagen wir im Namen der Menschen in Saponé ganz herzlich DANKE!

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Hilferuf aus Saponé

Von unserem Partnerkomitee bekamen wir in der ersten Juliwoche die Nachricht, dass viele Familien so unter Hunger leiden, dass sie inzwischen ihr Saatgut für die nächste Aussaat verzehrt haben. In jedem der 7 Dörfer gibt es ca. 40 solcher Familien, die hilfsbedürftig sind und deren Hunger im nächsten Jahr schon programmiert ist. Ca. 280 Familien brauchen also dringend Unterstützung. Das Komitee vor Ort hält es für sinnvoll, ihnen das Saatgut für Mais, Bohnen und Erdnüsse zu finanzieren. Nach den Berechnungen des Komitees bräuchte man dafür ca. 50€ pro Familie, also insgesamt ca. 14.000€. Dankenswerterweise haben wir in den letzten Wochen zwar viele Spenden erhalten, aber nach den ersten Nothilfen, die wir schon überwiesen haben, ist uns ein so hoher Betrag nicht möglich. Da der Förderkreis im Moment keine Gelegenheit hat, durch eigene Aktivitäten eine solche Summe aufzubringen, sind wir für dieses wichtige Anliegen auf weitere Spenden angewiesen.

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Corona-Hilfe in Saponé angekommen

Auch Saponé ist vom Corona-Virus nicht verschont geblieben und hat viele Familien schlimm getroffen. Dank vieler spontaner Spenden konnten wir einen ersten Nothilfe-Betrag an unsere Partnergemeinde überweisen. Da die Landbevölkerung kaum über öffentliche Medien unterrichtet werden kann, organisierte das Komitee vor Ort  Informations- und Sensibilisierungsaktionen in den einzelnen Dörfern. Gesundheitsvermittler wurden bei Aufklärungsveranstaltungen unterrichtet und mit Plakaten wird nun auf die Hygienemaßnahmen hingewiesen. Da die meisten Menschen dort nicht lesen können, sind eindeutige Bilder darauf zu sehen. Damit Händewaschen überhaupt möglich wird, finanzierte der Förderkreis Wasserbehälter und Seife dafür. Auch Desinfektionsmittel und Schutzmasken wurden gekauft. Große Teile der Bevölkerung sind äußerst arm und leiden jetzt unter Hunger, da sie ihren üblichen Tätigkeiten nicht nachgehen können. Deshalb besorgte unser Partnerkomitee für besonders notleidende Familien Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln. Getreide wurde bei den Frauen mit den Mikrokrediten gekauft. So konnte man auch gleichzeitig das Frauenprojekt unterstützen. Im Namen der Menschen von Saponé sagen wir den Spendern für diese lebensnotwendige Unterstützung ganz herzlichen Dank!

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Rad-Börse 2020

Auch in diesem Jahr wurde die Rad-Börse wieder zu einem tollen Erfolg für unseren Förderkreis. Fahrräder, Dreiräder, Rollatoren, Rollstühle bekamen neue Besitzer. Wir danken allen, die unsere Veranstaltung unterstützten, besonders denjenigen, die uns ihre Fahrzeuge spendeten. Unser Dank geht auch an alle Helfer und Helferinnen und ganz besonders an Elli und Hans Reinbold, die wieder die Organisation übernommen hatten. Von dem Erlös der Rad-Börse werden wieder Fahrräder für Schulkinder in Saponé Marché gekauft, die dort einen sehr weiten Schulweg haben.

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Neues von den Patenkindern

Am 21. Dezember 2019 wurden unsere Patenkinder wieder zu einem Weihnachtsessen eingeladen. Viele Paten hatten erneut Geld dafür gespendet und die Patenbeauftragten, die jede Schule hat, haben dafür gerne zusammen ein Essen für alle Schulen gemeinsam organisiert. Von überall her strömten die Kinder mit kleinen Kochtöpfen oder mit den bunten Eimerchen, die der Förderkreis ihnen schon vor Jahren zu diesem Zweck geschenkt hatte. Denn auch Geschirr ist Mangelware. Wie jedes Jahr gab es Hirse mit Gemüse und dazu Fischköpfe. Ganz besonders toll fanden die Kinder, dass sie dazu eine Cola oder ein Fanta bekamen. Alles in allem also ein wirkliches Festessen für sie. Viele Kinder nahmen das Essen mit nach Hause, um dies dort mit der Familie zu teilen. So wurde vielen Menschen eine Freude gemacht. Da es den Familien der Patenkinder zur Zeit am Nötigsten fehlt, haben sich unser Partnerkomitee zusammen mit den Patenbeauftragten dazu entschlossen, jeder Familie einen Sack Reis zukommen zu lassen.

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Von Frauen für Frauen

Die Frauengemeinschaft Neuburgweier überreicht den Erlös der Kuchentafel Als ihren Beitrag zum 800- Jahr -Jubiläum von Neuburgweier hatte sich die Frauengemeinschaft etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie ging die Wette ein, am 15. September 800 Kuchenstücke zu verkaufen. Auch das Gemeindeteam war mit im Boot. Zwischen Kirche und Gemeindezentrum wurde eine lange Kaffeetafel liebevoll aufgebaut, die sich bei herrlichstem Spätsommerwetter schnell füllte. So konnte schon vor 16 Uhr die Glocke den Gewinn der Wette melden. Große Freude kam beim Förderkreis auf, als wir erfuhren, dass wir auch einen Teil des Erlöses bekommen sollten. Am 12. Oktober wurden wir mit vier weiteren Organisationen ins Gemeindezentrum zur Übergabe eingeladen.  Die Vorsitzende der Frauengemeinschaft, Anni Schuppiser, freute sich sehr zu hören, dass diese Spende für den nächsten Alphabetisierungskurs der Frauen verwendet werden soll. Im Namen der Frauen von Saponé-Marché sagt der Förderkreis ganz herzlich Danke!

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„Albert-Schweitzer-Grundschüler laufen für Grundschüler in Saponé-Marché“

Bei schönstem Sommerwetter gaben am 2. Juli 2019 im Rahmen der Bundesjugendspiele die Schüler/innen der Klassen 1-4 der Albert-Schweitzer-Schule alles, um möglichst viel Geld zur erlaufen für Grundschüler im Dorf Saponé-Marché in Burkina Faso. Im  Vorfeld waren alle eifrig und erfolgreich auf Sponsorensuche gegangen. Dabei galt es bei Eltern, Großeltern, Freunden und Nachbarn Personen zu finden, die einen bestimmten Betrag für jede gelaufene Runde „zur Verfügung stellten“. Bei steigenden Mittagstemperaturen mussten die Schüler/innen ihre Laufdauer unter Beweis stellen, in der vorgegebenen Zeit so viele Runden wie möglich zu laufen. Am Ende jeder Runde gaben die Sportlehrer den Läufern ein Gummiband für das Handgelenk. So konnten die Gesamtrunden ermittelt werden. Die Schüler haben gemeinschaftlich in der vorgegebenen halben Stunde eine Spendensumme von 1.291,10 € erlaufen. Der Förderkreis Burkina Faso freut sich sehr über diese tolle Leistung, das Durchhaltevermögen und die Spendenbereitschaft. Vielen herzlichen Dank auch im Namen aller Schüler/innen in Saponé-Marché. Bei der Spendenübergabe am Montag, 16.September 2019 waren die  beiden Vorsitzenden des Förderkreises, Rosemarie Peregovits und Christa Volkmann, in die Schule eingeladen. Mit einer Fotopräsentation erzählten sie über das harte Leben der Schulkinder in Burkina Faso: weite Wege zur Schule, oft Hunger während des Tages, große Hitze in den Klassenzimmern, kein oder nur ein Schulbuch, Unterricht in französischer Sprache und nicht in ihrer Muttersprache.   Die Spende aus dem Sponsorenlauf soll dafür verwendet werden, einigen Klassen in Saponé-Marché Schulbücher zu kaufen und alle Grundschüler an einem Tag im Schulhof zu einem Festessen einzuladen, das Frauen zubereiten, nämlich Reis mit Fischköpfen und dazu ein Limonadengetränk. Darüber freuen sich die Schüler/innen in Burkina Faso riesig. Die Vorsitzende des Förderkreises überreichte als Dankeschön und Erinnerung an das tolle Ereignis „Sponsorenlauf“ ein Batik-Bild mit einer afrikanischen Dorfszene für die Albert-Schweitzer-Schule.

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8. Afrika-Abend im LWG Rastatt

Das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt veranstaltete am 26. Juni 2019 den 8. Afrika-Abend zugunsten der Projekte unseres Förderkreises. Trotz wahrlich afrikanischer Temperaturen war die Aula voll besetzt. Die Besucher zeigten sich begeistert von dem großen und seit 12 Jahren andauernden Engagement der Schule  für die Projekte in Saponé Marché. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischen, tänzerischen, sportlichen und schauspielerischen Darbietungen. Für das leibliche Wohl sorgten zwei Klassen mit kühlen Getränken und Kuchen sowie der Förderkreis mit leckerem Couscous-Salat. Christa Volkmann informierte anhand von Bildern sowohl über die Verwendung der Spenden durch die LWG-Veranstaltungen der vergangenen Jahre als auch über das aktuelle Projekt des beruflichen Ausbildungszentrums für Elektriker und Metallbauer. Die Spenden des Abends sollen für die technische Grundausstattung des Lehrerzimmers verwendet werden, z.B. für PC, Drucker und Beamer. Sie dankte der Schulleitung, den Mitwirkenden und insbesondere der Organisatorin des Abends, Frau Katharina Lehnkering, für ihren enormen Einsatz und drückte die Hoffnung aus auf weitere Benefiz-Abende zugunsten von Burkina Faso.  

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Neues vom Frauenprojekt:

Die Frauen, die im Oktober 2018 einen Mikrokredit erhalten haben, sind mit dem Ertrag ihrer Geschäfte sehr zufrieden. Alle 30 Frauen sind damit so erfolgreich, dass sie nach einem halben Jahr bereits die Hälfte ihrer Kredite zurückzahlen konnten. Auch die 30 Frauen des zweiten Alphabetisierungskurses, der im Februar 2019 begonnen hat, haben mit großer Freude und großem Eifer gelernt und im Juni haben alle die Prüfung bestanden.

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Das Berufsbildungszentrum (BBZ)

  Der Bau des BBZ macht Fortschritte. Dafür wurden in den letzten Wochen vor Ort 17.000 Ziegel von Hand hergestellt. Zwar hatte die Bevölkerung Sand für deren Herstellung gesammelt, aber leider war dessen Qualität für die Ziegelherstellung nicht ausreichend, so dass noch Sand dazugekauft werden musste. Der gesammelte Sand kann aber für andere Bautätigkeiten genutzt werden. Neben dem für die Baustelle nötigen Brunnen wurden zwei Becken mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1.000 Litern errichtet. Der Ziegelhersteller beauftragte Frauen, Wasser zu pumpen und diese zu füllen. Aber am nächsten Morgen waren diese Becken halb leer und es hat sich herausgestellt, dass die Esel des Dorfes sich nachts versammelt hatten, um zu trinken. So musste schnell ein Zaun errichtet werden. Inzwischen sind die Gräben für die Fundamente der Gebäude ausgeschachtet. Diese Arbeit war mit Schwierigkeiten verbunden und dauerte länger als geplant, da sich der Untergrund als felsig herausgestellt hatte. Die Gräben sind nun mit Beton ausgegossen, so dass die Wände gemauert werden können. Natürlich verursachen der Zukauf von Sand und von Zäunen und die Mehrarbeit weitere Kosten. So ist der Förderkreis gerade für dieses wichtige Projekt auf viele Spenden angewiesen. Informationsveranstaltungen für das BBZ Da in Saponé Marché eine schulische Berufsausbildung gänzlich unbekannt ist, organisiert unser Partnerverein zur Zeit Informationsveranstaltungen. Berufsschullehrer aus der Hauptstadt kommen nach Saponé Marché, um sowohl Schüler und Schülerinnen im Collège als auch in der letzten Klasse der Grundschule über die neue Schule zu informieren. Wichtig ist dabei, dass das handwerkliche Ausbildungszentrum auch für Mädchen offen sein wird.

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Mitgliederversammlung 2021

Auch in diesem Jahr musste coronabedingt die Jahreshauptversammlung vom Frühjahr in den Herbst verschoben werden. Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie konnte unsere erste Vorsitzende Rosemarie Peregovits wieder viele Mitglieder im Gemeindehaus begrüßen. Im Mittelpunkt des Abends standen die Berichte zu den Projekten “Berufsbildungszentrum“, “Hilfe für Frauen“, “Gärtnerausbildung in Tröpfchenbewässerung“. Vor allem wurde das gerade anlaufende Projekt “Schulgärten gegen Hunger und Mangelernährung” vorgestellt. Schatzmeister Georg Eich berichtete über den Rechnungsabschluss 2020 und die bisherigen Überweisungen in diesem Jahr. Die Kassenprüfer Marianne Krug und Gerald Peregovits bestätigten ihm eine ausgezeichnete Buchführung. Dem gesamten Vorstand wurde Entlastung erteilt. Rosemarie Peregovits sah die rege Beteiligung an der Versammlung als Zeichen der Anerkennung für die Arbeit des Vorstands und bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen.

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Nachhaltigkeitstage

Unter dem Titel “Ideen für eine Welt von morgen” fanden am 08. und 09.10.2021 die Nachhaltigkeitstage der Lokalen Agenda 21 Rheinstetten statt. Beim Markt der Nachhaltigkeit machte auch unser Förderkreis mit. Die Foto-Ausstellung informierte über unser Frauenprojekt und über das Wassermangement im ökologischen Gemüsebau. Bei interessanten Gesprächen konnten wir von unseren Projekte berichten. Neben Kunsthandwerk boten wir auch selbstgemachte Marmelade und Apfelessig an, die uns unsere Mitglieder Eva und Clemens Hauk dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatten. Im Foyer fanden unsere Waffeln und Kuchen großen Anklang. Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an alle Helfer:innen und vor allem an alle Besucher:innen unseres Standes.

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Neues Projekt: Schulgärten gegen Hunger und Mangelernährung

Die Ernährungslage in Burkina Faso ist prekär: fast 13 Millionen der rund 20 Millionen Einwohner haben zu wenig zu essen oder ernähren sich unausgewogen – fast die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. Und Corona hat die Situation noch verschärft. Dies gilt auch für Saponé. Unser Förderkreis hat nun beim BMZ (Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit) Mittel für ein großangelegtes, nachhaltiges Projekt im Kampf gegen Hunger und Mangelernährung beantragt. Dabei geht es darum, mit Hilfe von Schulgärten junge Menschen in ökologische landwirtschaftliche Produktionstechniken – vor allem im Gemüseanbau – einzuführen, durch die sich die Leistung der Landwirtschaft wesentlich steigern und die Wirtschaft vor Ort langfristig stärken lässt. Der Wunsch nach diesem Projekt kam von unserem Partnerkomitee in Zusammenarbeit mit dem Agrarökonomen Philippe Yanogo, den wir bereits von der Gärtnerausbildung her kennen. An allen sechs Grundschulen, am Collège und am Berufsbildungszentrum sollen unter seiner Anleitung große Schulgärten angelegt werden. Dafür sollen Lehrer und Betreuer speziell im ökologischen Gartenbau ausgebildet werden. Die jungen, schon ausgebildeten Gärtner sollen die Schülerinnen und Schüler bei der Gartenarbeit anleiten, Mitglieder der Frauenkooperative bei der Verarbeitung des Gemüses (z.B. Trocknung). Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch deren Eltern sollen mit den ökologischen Techniken der Bewässerung, des Fruchtwechsels, der Düngung und Schädlingsbekämpfung vertraut gemacht werden, indem sie sowohl eine theoretische Ausbildung erhalten als auch in gut geschützten und biologisch gepflegten Schulgärten praktisch lernen können. Das so erzeugte Gemüse soll vor allem in den Schulkantinen verarbeitet werden. Bisher bekamen die Kinder dort – wenn überhaupt – nur einen Hirsebrei. Wichtig ist auch, dass die Familien zur Vorbeugung von Mangelerkrankungen die Bedeutung von vitaminhaltiger Ernährung erkennen und ihre Ernte nicht nur verkaufen, sondern auch selber verbrauchen. Wir hoffen für die Menschen in Saponé-Marché sehr, dass wir die Fördermittel für dieses Projekt vom BMZ erhalten und das Projekt im Herbst starten kann.

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Brunnen in Damzoussi ist fertig!

Nur wenige Tage nach der Tiefbohrung für den Trinkwasserbrunnen erreichten uns nun Bilder von seiner Fertigstellung. Er bekam eine Handpumpe und eine Umrandung. Nun kann sich die Bevölkerung von Damzoussi darüber freuen, nicht mehr lange Wege zum Wasserholen gehen zu müssen. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an den großzügigen Spender!

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Ein Trinkwasserbrunnen für Damzoussi

Dank eines Mitglieds unseres Förderkreises bekommt das zu Saponé-Marché gehörende und weit abgelegene Dorf Damzoussi einen dringend gewünschten Trinkwasserbrunnen. Nachdem ein Wünschelrutengänger einen geeigneten Platz dafür gefunden hatte, rückte diese Woche ein großer Lastwagen mit Bohrgerät an. Im Beisein des dortigen Naabas fand die Bohrung statt und tatsächlich traf man zur Freude aller Anwesenden auf Wasser! Wir werden weiterhin über den Fortgang des Brunnenbaus berichten. Im Namen der Bevölkerung von Damzoussi dankt der Förderkreis aber jetzt schon dem großzügigen Spender ganz herzlich!

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