Fördergelder von SEZ

Große Freude kam bei unserem Förderkreis auf, als wir erfuhren, dass die Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) unseren Antrag auf Förderung des Projektes „Wasser, Seife und mehr zur Bekämpfung von Covid 19 in Saponé Marché“ in Höhe von 8.308€ bewilligt hat. So kann die Krankenstation mit Handwaschstationen, Seife, Desinfektionsmitteln, Sterilisatoren, Fieberthermometern und Basismedikamenten ausgestattet werden. Alle Schulen bekommen weitere Unterstützung für ihre Hygienemaßnahmen. Und ca. 400 Familien können sich über Seife freuen – ein für sie sonst unerschwingliches Gut.

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Saatgutverteilung

Nachdem wir im Juli die Nachricht von den Partnern in Saponé bekamen, dass die Bevölkerung durch die Pandemie extrem unter Hunger leidet und deshalb das Saatgut verzehrt, hat der Förderkreis wieder aktiv um Spenden geworben. Zu unserer großen Freude wurden wir wieder durch viele Spender unterstützt, so dass wir einen weiteren Betrag zur Hungerhilfe in Saponé leisten konnten. Anfang August konnten unsere Partner vor Ort den besonders bedürftigen Familien wenigstens eine kleine Menge Saatgut zur Verfügung stellen. Dies geschah gerade noch rechtzeitig, denn die Regenzeit hatte schon begonnen. Einmal mehr sagen wir im Namen der Menschen in Saponé ganz herzlich DANKE!

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Hilferuf aus Saponé

Von unserem Partnerkomitee bekamen wir in der ersten Juliwoche die Nachricht, dass viele Familien so unter Hunger leiden, dass sie inzwischen ihr Saatgut für die nächste Aussaat verzehrt haben. In jedem der 7 Dörfer gibt es ca. 40 solcher Familien, die hilfsbedürftig sind und deren Hunger im nächsten Jahr schon programmiert ist. Ca. 280 Familien brauchen also dringend Unterstützung. Das Komitee vor Ort hält es für sinnvoll, ihnen das Saatgut für Mais, Bohnen und Erdnüsse zu finanzieren. Nach den Berechnungen des Komitees bräuchte man dafür ca. 50€ pro Familie, also insgesamt ca. 14.000€. Dankenswerterweise haben wir in den letzten Wochen zwar viele Spenden erhalten, aber nach den ersten Nothilfen, die wir schon überwiesen haben, ist uns ein so hoher Betrag nicht möglich. Da der Förderkreis im Moment keine Gelegenheit hat, durch eigene Aktivitäten eine solche Summe aufzubringen, sind wir für dieses wichtige Anliegen auf weitere Spenden angewiesen.

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Corona-Hilfe in Saponé angekommen

Auch Saponé ist vom Corona-Virus nicht verschont geblieben und hat viele Familien schlimm getroffen. Dank vieler spontaner Spenden konnten wir einen ersten Nothilfe-Betrag an unsere Partnergemeinde überweisen. Da die Landbevölkerung kaum über öffentliche Medien unterrichtet werden kann, organisierte das Komitee vor Ort  Informations- und Sensibilisierungsaktionen in den einzelnen Dörfern. Gesundheitsvermittler wurden bei Aufklärungsveranstaltungen unterrichtet und mit Plakaten wird nun auf die Hygienemaßnahmen hingewiesen. Da die meisten Menschen dort nicht lesen können, sind eindeutige Bilder darauf zu sehen. Damit Händewaschen überhaupt möglich wird, finanzierte der Förderkreis Wasserbehälter und Seife dafür. Auch Desinfektionsmittel und Schutzmasken wurden gekauft. Große Teile der Bevölkerung sind äußerst arm und leiden jetzt unter Hunger, da sie ihren üblichen Tätigkeiten nicht nachgehen können. Deshalb besorgte unser Partnerkomitee für besonders notleidende Familien Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln. Getreide wurde bei den Frauen mit den Mikrokrediten gekauft. So konnte man auch gleichzeitig das Frauenprojekt unterstützen. Im Namen der Menschen von Saponé sagen wir den Spendern für diese lebensnotwendige Unterstützung ganz herzlichen Dank!

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Rad-Börse 2020

Auch in diesem Jahr wurde die Rad-Börse wieder zu einem tollen Erfolg für unseren Förderkreis. Fahrräder, Dreiräder, Rollatoren, Rollstühle bekamen neue Besitzer. Wir danken allen, die unsere Veranstaltung unterstützten, besonders denjenigen, die uns ihre Fahrzeuge spendeten. Unser Dank geht auch an alle Helfer und Helferinnen und ganz besonders an Elli und Hans Reinbold, die wieder die Organisation übernommen hatten. Von dem Erlös der Rad-Börse werden wieder Fahrräder für Schulkinder in Saponé Marché gekauft, die dort einen sehr weiten Schulweg haben.

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Neues von den Patenkindern

Am 21. Dezember 2019 wurden unsere Patenkinder wieder zu einem Weihnachtsessen eingeladen. Viele Paten hatten erneut Geld dafür gespendet und die Patenbeauftragten, die jede Schule hat, haben dafür gerne zusammen ein Essen für alle Schulen gemeinsam organisiert. Von überall her strömten die Kinder mit kleinen Kochtöpfen oder mit den bunten Eimerchen, die der Förderkreis ihnen schon vor Jahren zu diesem Zweck geschenkt hatte. Denn auch Geschirr ist Mangelware. Wie jedes Jahr gab es Hirse mit Gemüse und dazu Fischköpfe. Ganz besonders toll fanden die Kinder, dass sie dazu eine Cola oder ein Fanta bekamen. Alles in allem also ein wirkliches Festessen für sie. Viele Kinder nahmen das Essen mit nach Hause, um dies dort mit der Familie zu teilen. So wurde vielen Menschen eine Freude gemacht. Da es den Familien der Patenkinder zur Zeit am Nötigsten fehlt, haben sich unser Partnerkomitee zusammen mit den Patenbeauftragten dazu entschlossen, jeder Familie einen Sack Reis zukommen zu lassen.

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Von Frauen für Frauen

Die Frauengemeinschaft Neuburgweier überreicht den Erlös der Kuchentafel Als ihren Beitrag zum 800- Jahr -Jubiläum von Neuburgweier hatte sich die Frauengemeinschaft etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie ging die Wette ein, am 15. September 800 Kuchenstücke zu verkaufen. Auch das Gemeindeteam war mit im Boot. Zwischen Kirche und Gemeindezentrum wurde eine lange Kaffeetafel liebevoll aufgebaut, die sich bei herrlichstem Spätsommerwetter schnell füllte. So konnte schon vor 16 Uhr die Glocke den Gewinn der Wette melden. Große Freude kam beim Förderkreis auf, als wir erfuhren, dass wir auch einen Teil des Erlöses bekommen sollten. Am 12. Oktober wurden wir mit vier weiteren Organisationen ins Gemeindezentrum zur Übergabe eingeladen.  Die Vorsitzende der Frauengemeinschaft, Anni Schuppiser, freute sich sehr zu hören, dass diese Spende für den nächsten Alphabetisierungskurs der Frauen verwendet werden soll. Im Namen der Frauen von Saponé-Marché sagt der Förderkreis ganz herzlich Danke!

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„Albert-Schweitzer-Grundschüler laufen für Grundschüler in Saponé-Marché“

Bei schönstem Sommerwetter gaben am 2. Juli 2019 im Rahmen der Bundesjugendspiele die Schüler/innen der Klassen 1-4 der Albert-Schweitzer-Schule alles, um möglichst viel Geld zur erlaufen für Grundschüler im Dorf Saponé-Marché in Burkina Faso. Im  Vorfeld waren alle eifrig und erfolgreich auf Sponsorensuche gegangen. Dabei galt es bei Eltern, Großeltern, Freunden und Nachbarn Personen zu finden, die einen bestimmten Betrag für jede gelaufene Runde „zur Verfügung stellten“. Bei steigenden Mittagstemperaturen mussten die Schüler/innen ihre Laufdauer unter Beweis stellen, in der vorgegebenen Zeit so viele Runden wie möglich zu laufen. Am Ende jeder Runde gaben die Sportlehrer den Läufern ein Gummiband für das Handgelenk. So konnten die Gesamtrunden ermittelt werden. Die Schüler haben gemeinschaftlich in der vorgegebenen halben Stunde eine Spendensumme von 1.291,10 € erlaufen. Der Förderkreis Burkina Faso freut sich sehr über diese tolle Leistung, das Durchhaltevermögen und die Spendenbereitschaft. Vielen herzlichen Dank auch im Namen aller Schüler/innen in Saponé-Marché. Bei der Spendenübergabe am Montag, 16.September 2019 waren die  beiden Vorsitzenden des Förderkreises, Rosemarie Peregovits und Christa Volkmann, in die Schule eingeladen. Mit einer Fotopräsentation erzählten sie über das harte Leben der Schulkinder in Burkina Faso: weite Wege zur Schule, oft Hunger während des Tages, große Hitze in den Klassenzimmern, kein oder nur ein Schulbuch, Unterricht in französischer Sprache und nicht in ihrer Muttersprache.   Die Spende aus dem Sponsorenlauf soll dafür verwendet werden, einigen Klassen in Saponé-Marché Schulbücher zu kaufen und alle Grundschüler an einem Tag im Schulhof zu einem Festessen einzuladen, das Frauen zubereiten, nämlich Reis mit Fischköpfen und dazu ein Limonadengetränk. Darüber freuen sich die Schüler/innen in Burkina Faso riesig. Die Vorsitzende des Förderkreises überreichte als Dankeschön und Erinnerung an das tolle Ereignis „Sponsorenlauf“ ein Batik-Bild mit einer afrikanischen Dorfszene für die Albert-Schweitzer-Schule.

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8. Afrika-Abend im LWG Rastatt

Das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt veranstaltete am 26. Juni 2019 den 8. Afrika-Abend zugunsten der Projekte unseres Förderkreises. Trotz wahrlich afrikanischer Temperaturen war die Aula voll besetzt. Die Besucher zeigten sich begeistert von dem großen und seit 12 Jahren andauernden Engagement der Schule  für die Projekte in Saponé Marché. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischen, tänzerischen, sportlichen und schauspielerischen Darbietungen. Für das leibliche Wohl sorgten zwei Klassen mit kühlen Getränken und Kuchen sowie der Förderkreis mit leckerem Couscous-Salat. Christa Volkmann informierte anhand von Bildern sowohl über die Verwendung der Spenden durch die LWG-Veranstaltungen der vergangenen Jahre als auch über das aktuelle Projekt des beruflichen Ausbildungszentrums für Elektriker und Metallbauer. Die Spenden des Abends sollen für die technische Grundausstattung des Lehrerzimmers verwendet werden, z.B. für PC, Drucker und Beamer. Sie dankte der Schulleitung, den Mitwirkenden und insbesondere der Organisatorin des Abends, Frau Katharina Lehnkering, für ihren enormen Einsatz und drückte die Hoffnung aus auf weitere Benefiz-Abende zugunsten von Burkina Faso.  

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Neues vom Frauenprojekt:

Die Frauen, die im Oktober 2018 einen Mikrokredit erhalten haben, sind mit dem Ertrag ihrer Geschäfte sehr zufrieden. Alle 30 Frauen sind damit so erfolgreich, dass sie nach einem halben Jahr bereits die Hälfte ihrer Kredite zurückzahlen konnten. Auch die 30 Frauen des zweiten Alphabetisierungskurses, der im Februar 2019 begonnen hat, haben mit großer Freude und großem Eifer gelernt und im Juni haben alle die Prüfung bestanden.

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Das Berufsbildungszentrum (BBZ)

  Der Bau des BBZ macht Fortschritte. Dafür wurden in den letzten Wochen vor Ort 17.000 Ziegel von Hand hergestellt. Zwar hatte die Bevölkerung Sand für deren Herstellung gesammelt, aber leider war dessen Qualität für die Ziegelherstellung nicht ausreichend, so dass noch Sand dazugekauft werden musste. Der gesammelte Sand kann aber für andere Bautätigkeiten genutzt werden. Neben dem für die Baustelle nötigen Brunnen wurden zwei Becken mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1.000 Litern errichtet. Der Ziegelhersteller beauftragte Frauen, Wasser zu pumpen und diese zu füllen. Aber am nächsten Morgen waren diese Becken halb leer und es hat sich herausgestellt, dass die Esel des Dorfes sich nachts versammelt hatten, um zu trinken. So musste schnell ein Zaun errichtet werden. Inzwischen sind die Gräben für die Fundamente der Gebäude ausgeschachtet. Diese Arbeit war mit Schwierigkeiten verbunden und dauerte länger als geplant, da sich der Untergrund als felsig herausgestellt hatte. Die Gräben sind nun mit Beton ausgegossen, so dass die Wände gemauert werden können. Natürlich verursachen der Zukauf von Sand und von Zäunen und die Mehrarbeit weitere Kosten. So ist der Förderkreis gerade für dieses wichtige Projekt auf viele Spenden angewiesen. Informationsveranstaltungen für das BBZ Da in Saponé Marché eine schulische Berufsausbildung gänzlich unbekannt ist, organisiert unser Partnerverein zur Zeit Informationsveranstaltungen. Berufsschullehrer aus der Hauptstadt kommen nach Saponé Marché, um sowohl Schüler und Schülerinnen im Collège als auch in der letzten Klasse der Grundschule über die neue Schule zu informieren. Wichtig ist dabei, dass das handwerkliche Ausbildungszentrum auch für Mädchen offen sein wird.

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Corona auch in Saponé

Auch in Burkina Faso ist das Coronavirus angekommen und die Zahl der Infizierten steigt von Tag zu Tag dramatisch an. Aus unserer Partnergemeinde erreichte uns die Nachricht, dass es auch in Saponé  bestätigte Covid-19-Fälle gibt. Auch dort kam es nun zum Stillstand des öffentlichen Lebens und alle Schulen und Märkte wurden geschlossen. Der Alphabetisierungskurs der Frauen wurde unterbrochen und das neue Berufsbildungszentrum darf noch keine Schüler empfangen. Wir sind in großer Sorge, wie es nun weitergehen wird. Bei den dortigen hygienischen Verhältnissen sind die Menschen ja noch viel stärker gefährdet. Wie sollen sich die Leute die Hände waschen, wenn sie keine Möglichkeit dazu haben? Es gibt kein fließendes Wasser und Seife ist grundsätzlich Mangelware. So kam als erstes der Wunsch nach weiteren Wasserbehältern, wie sie der Förderkreis schon für einige Schulen finanziert hat. Vor allem die Krankenstation soll damit ausgestattet werden. Aber auch an Grundnahrungsmitteln fehlt es schon bei vielen Familien, da sie nichts mehr auf den Märkten verkaufen können und sie keinerlei Rücklagen haben. Deshalb bitten wir nun um Spenden für eine schnelle Notfallhilfe. Unser Partnerkomitee vor Ort weiß, wo die Not am größten ist, so dass unsere Hilfe auch genau dort ankommt.

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Mitgliederversammlung: neuer Termin 12.10.2020

                                                                                                            18.09. 2020 Liebe Mitglieder, wir laden Sie/euch herzlich ein zur diesjährigen Mitgliederversammlung Montag, 12.Oktober 2020 um19.00 Uhr Gemeindehaus St. Ulrich Mörsch, Große Kirchenstr. 5   Vorschlag zur vorläufigen Tagesordnung Begrüßung Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit Genehmigung der Tagesordnung Kurz-Berichte des Vorstandes zum Stand der laufenden Projekte °Projekt Berufliches Bildungszentrum u. Containertransport (Rosemarie Peregovits) ° Projekt „neue Gärtner“  (Christa Volkmann) ° Projekt Frauenalphabetisierung und Minikredite (Gudrun Gräßer-Crocoll) ° Notfallhilfen ( Sibylle Reinkunz) Bericht des Schatzmeisters (Georg Eich) Bericht der Kassenprüfer (Marianne Krug/ Gerald Peregovits) Beschluss über Feststellung des Rechnungsergebnisses und der Rücklagenbildung Entlastung des Vorstandes Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer Anträge Ausblick auf beabsichtigte Projekte 2020/21 und Veranstaltungen 2020 (Rosemarie Peregovits) Kurze Information zur aktuellen Lage in Burkina Faso ( Bamos Bamouni) Fragen und Anregungen aus der Mitgliederversammlung Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung vom 01.04.2019 wurde am 08..04.2019 versandt. Änderungsvorschläge sind bis zum 10.05.2019 keine eingegangen, damit ist das Protokoll genehmigt. Anträge für die Mitgliederversammlung können bis zum 28.09.2020  beim Vorstand schriftlich eingereicht werden. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit vielen Teilnehmern. Wir weisen darauf hin, dass die Hygienemaßnahmen im Gemeindehaus einzuhalten sind. Am Haupteingang besteht Möglichkeit zur Händedesinfektion. Auf den Verkehrswegen und in den Sanitärräumen gilt die Maskenpflicht.   Mit freundlichen Grüßen Rosemarie Peregovits 1.Vorsitzende  

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