16. Oktober 2022: Benefizkonzert

Nach einer langen Coronapause können wir nun endlich wieder zu einer Veranstalzung einladen: MUSIK & SOLIDARITÄT ist das Konzept der Musikpädagogin Elisabeth Eberle, die seit vielen Jahren im Raum Tübingen/Reutlingen Querflöte unterrichtet und musikalische Ensembles leitet. Die Grundidee dieses Projekts ist, dass der Großteil des Honorars für ihren privaten Querflötenunterricht in Hilfs- und Entwicklungsprojekte fließt. Somit leisten die Schülerinnen (und ihre Eltern) bewusst einen ganz persönlichen wertvollen Beitrag für mehr Solidarität in der Welt. Auch mit regelmäßigen Benefiz-Konzerten unterstützt Musik & Solidarität verschiedenste Hilfsprojekte in aller Welt. Elisabeth Eberle ist durch persönliche Beziehungen und durch die Übernahme einer Patenschaft mit unserem Förderkreis Burkina Faso verbunden. Seit Beginn der Initiative unterstützen die Schülerinnen mit ihren monatlichen Unterrichtsbeiträgen die Arbeit unseres Förderkreises. Mit diesen Geldern finanzieren wir vor allem die Projekte für Frauen, vor allem die Alphabetisierungskurse.Wir freuen uns sehr, dass das Ensemble von Musik & Solidarität am 16. Oktober um 14:30 Uhr zugunsten unseres Förderkreises in Rheinstetten auftritt. Zusammen mit Musiker*innen an Klavier, Gitarre, Violoncello, Kontrabass und Akkordeon präsentieren die jungen Querflötistinnen ein vielseitiges Programm, das vom Barock bis hin zu Klezmer reicht.Zu diesem Konzert laden wir Sie ganz herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Im Anschluss an das Konzert bieten wir Kaffee und Kuchen an, um den Nachmittag gemütlich ausklingen zu lassen.

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8. Afrika-Abend im LWG Rastatt

Das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt veranstaltete am 26. Juni 2019 den 8. Afrika-Abend zugunsten der Projekte unseres Förderkreises. Trotz wahrlich afrikanischer Temperaturen war die Aula voll besetzt. Die Besucher zeigten sich begeistert von dem großen und seit 12 Jahren andauernden Engagement der Schule  für die Projekte in Saponé Marché. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischen, tänzerischen, sportlichen und schauspielerischen Darbietungen. Für das leibliche Wohl sorgten zwei Klassen mit kühlen Getränken und Kuchen sowie der Förderkreis mit leckerem Couscous-Salat. Christa Volkmann informierte anhand von Bildern sowohl über die Verwendung der Spenden durch die LWG-Veranstaltungen der vergangenen Jahre als auch über das aktuelle Projekt des beruflichen Ausbildungszentrums für Elektriker und Metallbauer. Die Spenden des Abends sollen für die technische Grundausstattung des Lehrerzimmers verwendet werden, z.B. für PC, Drucker und Beamer. Sie dankte der Schulleitung, den Mitwirkenden und insbesondere der Organisatorin des Abends, Frau Katharina Lehnkering, für ihren enormen Einsatz und drückte die Hoffnung aus auf weitere Benefiz-Abende zugunsten von Burkina Faso.  

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Das Berufsbildungszentrum (BBZ)

  Der Bau des BBZ macht Fortschritte. Dafür wurden in den letzten Wochen vor Ort 17.000 Ziegel von Hand hergestellt. Zwar hatte die Bevölkerung Sand für deren Herstellung gesammelt, aber leider war dessen Qualität für die Ziegelherstellung nicht ausreichend, so dass noch Sand dazugekauft werden musste. Der gesammelte Sand kann aber für andere Bautätigkeiten genutzt werden. Neben dem für die Baustelle nötigen Brunnen wurden zwei Becken mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1.000 Litern errichtet. Der Ziegelhersteller beauftragte Frauen, Wasser zu pumpen und diese zu füllen. Aber am nächsten Morgen waren diese Becken halb leer und es hat sich herausgestellt, dass die Esel des Dorfes sich nachts versammelt hatten, um zu trinken. So musste schnell ein Zaun errichtet werden. Inzwischen sind die Gräben für die Fundamente der Gebäude ausgeschachtet. Diese Arbeit war mit Schwierigkeiten verbunden und dauerte länger als geplant, da sich der Untergrund als felsig herausgestellt hatte. Die Gräben sind nun mit Beton ausgegossen, so dass die Wände gemauert werden können. Natürlich verursachen der Zukauf von Sand und von Zäunen und die Mehrarbeit weitere Kosten. So ist der Förderkreis gerade für dieses wichtige Projekt auf viele Spenden angewiesen. Informationsveranstaltungen für das BBZ Da in Saponé Marché eine schulische Berufsausbildung gänzlich unbekannt ist, organisiert unser Partnerverein zur Zeit Informationsveranstaltungen. Berufsschullehrer aus der Hauptstadt kommen nach Saponé Marché, um sowohl Schüler und Schülerinnen im Collège als auch in der letzten Klasse der Grundschule über die neue Schule zu informieren. Wichtig ist dabei, dass das handwerkliche Ausbildungszentrum auch für Mädchen offen sein wird.

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Info-Abend und Mitgliederversammlung

Informationsabend und Mitgliederversammlung: Der Förderkreis Burkina Faso berichtet über seine Arbeit für Saponé Marché Auch in diesem Jahr konnte sich der Förderkreis Burkina Faso e.V. Rheinstetten über ein großes Interesse an seiner Informationsveranstaltung freuen. Viele Zuhörer waren ins Gemeindehaus St. Ulrich gekommen, um dort dem Bericht der Reisedelegation zu folgen und anschließend Fragen zu stellen. Die drei Vorstandsmitglieder Rosemarie Peregovits, Christa Volkmann und Gudrun Gräßer-Crocoll hatten im Januar die Partnergemeinde Saponé Marché besucht, um dort mit den Verantwortlichen das neue Projekt „Bau eines Berufsausbildungszentrum“ auf den Weg zu bringen. Dieses Zentrum soll eine Ausbildungsstätte für Elektriker und Metallbauer werden und sowohl Jungen als auch Mädchen offenstehen. Nachdem das Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit im Dezember 2018 Fördermittel dafür bewilligt hatte, galt es, Absprachen mit dem Partnerkomitee und dem zuständigen Ministerium zu treffen, damit nun mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann. In ihrem Beitrag erklärte Rosemarie Peregovits auch, wie wichtig es ist, den Gepflogenheiten des Gastlandes zu folgen. So muss jeder Aktivität vor Ort erst ein Besuch beim Naaba, dem Dorfkönig, vorausgehen – selbst wenn es sich um einen Kondolenzbesuch bei der Familie des im Oktober verstorbenen Komiteemitglieds Pierre Samné handelt. Über die Ausbildung junger Menschen zu Gemüsegärtnern berichtete Christa Volkmann. Nach der Fertigstellung des Regenrückhaltebeckens und mehrerer Schöpfbrunnen hatte der Förderkreis jungen Männern eine Ausbildung im ökologischen Gartenbau ermöglicht; danach waren ihnen Parzellen rund um das Staubecken zugeteilt worden. Sie konnten der Delegation nun stolz von zwei bis drei reichhaltigen Ernten berichten, die ihnen gute Erträge eingebracht hatten. Ein Gespräch mit ihrem Ausbilder, einem Agrarökonomen, zeigte, dass aber dringender Ausbildungsbedarf im Wassermanagement besteht, damit das gespeicherte Wasser über längere Zeit reicht. So wurde gegenüber dem Förderkreis der Wunsch geäußert, bei neuen Parzellen Tröpfchenbewässerung einzuführen und die jungen Gemüsebauern in dieser Bewässerungsart auszubilden. Dafür benötigt man allerdings spezielle Schläuche und Motorpumpen. Der Förderkreis wird deshalb die Gärtner nach Möglichkeit weiterhin unterstützen, um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten. Gerade dieses Projekt hilft jungen Menschen, eine Perspektive im eigenen Land zu sehen, weil sie sich und ihre Familien dadurch ernähren können und nicht gezwungen sind, eine ungewisse Zukunft in der Hauptstadt Ouagadougou, in Nachbarstaaten oder gar in Europa zu suchen. Das Projekt „Frauenförderung“ stellte Gudrun Gräßer-Crocoll vor. Sie konnte von den ersten guten Erfahrungen mit dem Alphabetisierungskurs berichten, den letztes Jahr 30 Frauen erfolgreich absolviert hatten. Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, vom Förderkreis einen Mikrokredit zu erhalten, der je nach Geschäftsbereich zwischen 100€ und 500€ lag, wobei der Förderkreis dafür insgesamt 10.000€ zur Verfügung stellte. Damit ging ein langgehegter Wunsch der Frauen in Erfüllung. Seit Februar lernen nun weitere 30 Frauen lesen, schreiben und rechnen. Sie werden danach ihre Kredite aus der Rückzahlung der ersten Teilnehmerinnen erhalten. Dem Informationsabend vorausgegangen war die Jahreshauptversammlung des Vereins. Hier erläuterte nach dem Tätigkeitsbericht des Vorstands der Schatzmeister Georg Eich detailliert seinen Kassenbericht und konnte auch für 2018 ein erfreulich hohes Spendenniveau feststellen. Die Kassenprüfer Marianne Krug und Gerald Peregovits bestätigten ihm eine einwandfreie Verwaltung der Finanzen und so wurde der Schatzmeister ebenso wie der gesamte Vorstand einstimmig entlastet. Rosemarie Peregovits bedankte sich bei den Teilnehmern, die durch ihr Kommen auch ihre Wertschätzung für die Arbeit des Vorstands ausgedrückt hätten.

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